Nach dem Frühstück mit FORUT-Mitglied Dieter Billwitz, der noch einen legendären EGTYF-Becher besitzt, fahren wir kurz vor elf zur Langener Stadtkirche, wo wir Heidi Bickel, Bodo Bobsin, Helga und Adi Lesky von den beiden Langener Gemeinschaften treffen – die beiden erstgenannten zum Abschied, die anderen zur Mitfahrt. Adi kennt alle Radwege der Gegend und lotst uns über verschlungene Pfade nach Dreieichenhain, wo sich die Burg Hayn befindet.

Begrüßung in Rodburg

Heute ist die Friedensfahrt-Etappe zwar zehnmal so lang wie die gestrige, allerdings wird mich das nicht aus den Puschen hauen. Außerdem kann ich mir sogar erlauben, ein touristisches Programm in die Route einzuflechten. Nach einem ausgedehnten Frühstück im Fenk-Lannertschen Hof starte ich Richtung Seeheim-Jugenheim und hoffe dabei endlich herauszufinden, warum bei diesem Jugendheim das »d« vergessen wurde.

Begrüßung durch die Guttempler in Langen

Die für heute vorgesehene Friedensfahrt-Station in Roßdorf kann nicht angefahren werden, da die Gemeinschaft zu schwach besetzt ist. Da trifft es sich gut, dass die von ostdeutschen Guttemplertreffen wohlbekannten Mitglieder der Gemeinschaft »Melibokus« gestern in Zwingenberg dabei waren und heute einspringen können.

Nach dem Melibokus hat sich die Gemeinschaft in Bickenbach benannt

Heute Nacht schlafe ich unruhig und komme erst früh morgens zur Ruhe, weswegen mich Heinz durch lautes Klopfen an der Zimmertür wecken muss. Benommen stelle ich mir die übliche Frage, wer und wo ich bin und melde mich bei ihm in der Küche, wo er schon seit geraumer Zeit das Frühstück parat hält. Heute geht die Fahrt nur 40 Kilometer weiter zur südlichsten Gemeinschaft in Hessen, der »Bergstraße« in Zwingenberg.

Empfang auf dem Zwingenberger Marktplatz