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Grau verhangen, aber trocken ist das Wetter, als ich mit Fred in seinem Gartenpavillon frühstücke. Zur Fahrt nach Düsseldorf wähle ich heute den Ruhrtalradweg, der zwar allen Schleifen des Flusses folgt, dafür aber steigungsarm bleibt. Bis ich aber den Kemnader See in Bochum erreiche, gibt es noch einige kräftige innerstädtische Steigungen zu überwinden, die den Entschluss nur noch mehr bekräftigen, heute nah am Wasser zu bleiben.

Empfang der Friedensfahrer in Düsseldorf auf dem Burgplatz

Die Ruhr mäandert durch ihr Tal und verlängert dadurch die Strecke von Bochum nach Essen auf 22 Kilometer. Mit dem Zug sind beide Städte für mich bisher nur 10 Minuten voneinander entfernt gewesen. Das Radfahren verhilft zu ganz neuen Einsichten. Ein leichter Tröpfelregen setzt ein, der aber meine Stimmung nicht trüben kann, da er mit dem Wind von hinten kommt. Auch andere Menschen gehen ihren Freizeitbeschäftigungen nach, Paddler setzen am Ufer ihre Faltboote zusammen, Angler hocken unter Regenschirm-ähnlichen Zelten, Spaziergänger, Rollschuh- und Radfahrer tummeln sich auf den Uferwegen. Bei schönem Wetter müssen es solche Mengen sein, dass die Stadt Bochum drei eigene Trassen für Fußgänger, Fahrräder und Rollschuhe eingerichtet hat. Da muss ich schon aufpassen, dass ich immer auf der richtigen Bahn bleibe.

Einige Male wechselt der Weg die Flussseite und bei Niederbonsfeld und Kupferdreh fließt der Fluss in spitzen Kehren in nord-südlicher Richtung gen Westen, wo die Berge steil am Ufer emporragen. In Essen komme ich am Baldeneysee entlang, der nach der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit primitivem Arbeitsgerät von Arbeitslosen gegen geringen Lohn angelegt wurde. Heute sorgt er nicht mehr primär der Flussreinhaltung, sondern dient vor allem als Naherholungsgebiet für die Bewohner Essens.

In Kettwig muss ich mich endgültig von der Ruhr trennen und fahre südwärts Richtung Ratingen, wo ein Voraustrupp Düsseldorfer Guttempler mich erwartet. Der Radweg führt mich steil auf gleiche Höhe mit einem Bahndamm und nach einigen Metern erkenne ich, dass dieser Radweg einst auch Eisenbahntrasse war. Über alte Viadukte in schwindelnder Höhe führt der Weg mit geringer Steigung durch recht hügeliges Gelände. Leider führt der Weg nach einiger Zeit in die falsche Richtung und ich muss ihn links liegen lassen.

In Ratingen treffe ich mit 15 Minuten Verspätung ein und treffe dort auf Kirsten Glasmacher, die mich bis Rheinland-Pfalz begleiten wird, sowie auf Beate und Frank Sieg mit ihren Kindern Cara und Mika. Sie fahren mit mir gute 16 Kilometer nach Düsseldorf auf den Burgplatz, allerdings in Düsseldorf ohne Frank, da ihm plötzlich der Sattel unter dem Hintern wegbricht. Das lässt sich auch nicht mit Bordwerkzeug reparieren, so dass er mit dem ÖV hinterherfolgt. Inzwischen haben wir eine gute Stunde Verspätung, als wir endlich auf dem Burgplatz eintreffen. Die Düsseldorfer haben dort tapfer bei immerhin trockenem Wetter ausgeharrt und mit liebevoll gemaltem Friedensfahrt-Transparent schon einige neugierige Passanten informiert.

Großer Empfang mit Kaffee, Kuchen und anschließendem Grillen findet danach bei Helga und Claus in der Strodt statt und ich nutze Inge Beules Internetzugang für diesen Bericht, bevor ich gleich bei Margot Heuser übernachte. Morgen treffen wir uns mit den anderen Mitfahrern am Düsseldorfer Landtag um 10 Uhr, um nach Leverkusen und später Köln-Porz zu fahren.

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