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Heute vor 69 Jahren wurde Deutschland vom Nationalsozialismus befreit und der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Da ist Nürnberg als früheres Nazi-Propaganda-Aufmarschzentrum ein passendes Ziel der Guttempler-Friedensfahrt. Gegen Mittag treffe ich Manfred Sedlmeier aus Nürnberg und meinen Gastgeber Martin Kemether vor der AWO in Altdorf. Wir verlassen die Stadt in entgegengesetzter Richtung zu Nürnberg, denn der Radroutenplaner empfiehlt Rasch als nächsten Ort. Mit über 10 Prozent Gefälle saust der Radweg hinab und endet im Ort im rechten Winkel zur Fahrstraße, wo wir dem Autoverkehr Vorfahrt gewähren müssen. Damit ist aller Schwung für die Auffahrt jenseits des Flüsschens Schwarzach flöten.

Begrüßung durch die Nürnberger Guttempler

Ein Wegweiser zeigt »Zum Kanal« und sofort steigt die Straße mächtig an. Kurz vor der Bergkuppe führt ein Radweg direkt an den Ludwig-Donau-Main-Kanal, der 1846 fertiggestellt und 1950 aufgegeben wurde. Er überwand die europäische Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer und benötigte dazu 100 Schleusen. Heute ist er nicht mehr beschiffbar, zum Teil wurde er sogar überbaut, doch die verbliebenen Reste sind inzwischen dekmalgeschützt. Die früheren Treidelwege, auf denen Pferde die Kähne zogen, sind gut mit dem Rad befahrbar, wobei auch hier gilt, nur bei schönem Wetter, wenn man sauber bleiben möchte.

Alle 100 Meter geht der Weg an einer stillgelegten Schleuse zwei bis drei Meter abwärts, wobei er eins der Häuschen passiert, die für die Schleusenwärter vorgesehen waren. Wir kommen an Schwarzenbruck vorbei, wohin es Stefan Kauschke, früheres Juvente-Mitglied aus Berlin verschlagen hat, der dort nun von Bautechnik und Energieberatung lebt. Der Kanal führt durch einen Wald, so dass Winken nicht gesehen würde, also fahren wir weiter und nähern uns der Schwarzach, die in einer tiefen Schlucht auf den Kanal zufließt. Dieser überbrückt das Gewässer in römischer Aquädukt-Anlehnung und auf den Infotafeln erfahren wir, dass der Bau erst in mehreren Anläufen gelang. Die Römer müssen ihre Bauzeichnungen wohl ungeordnet hinterlassen haben.

Martin verabschiedet sich hier von uns, um nach Altdorf zurückzukehren. Am Gausbach treffen wir auf eine weitere Kanalbrücke, die damals in umgedrehter Reihenfolge Brückkanäle genannt wurden und ich frage mich, wann und wo diese Sprachdrehung stattfand. Unter allen Autobahnen, die Nürnberg ansteuern, hindurch führt uns der Weg an einem früheren Steinbruch vorbei hinein in die Stadt. Die Landesgeschäftsstelle der Guttempler in Bayern und Thüringen befindet sich in der Südstadt, wir kommen also aus einer günstigen Richtung. Im Zickzack durchfahren wir ein Wohnviertel und landen dabei auf der Anne-Frank-Straße, was auch gut zum 8. Mai passt.

Vor den Schaufenstern des früheren Geschäfts, in dem sich heute Büro und Besprechungszimmer der Geschäftsstelle befinden – die Gruppenräume sind im Rückgebäude – warten die Nürnberger mit der Landeschefin Marion Bauer bereits auf uns mit einer Brotzeit. Die Presse hat unsere Ankunft für nicht berichtenswert erachtet und ist der Ankunft ferngeblieben. In Nürnberg sei es generell schwierig für kleine Vereine, wahrgenommen zu werden, berichtet Jürgen Ehlerding, der vor über 30 Jahren mit seiner Frau Melitta in Franken die Guttemplerarbeit aufzubauen begann. Heute gibt es in Nürnberg wöchentlich zehn bis zwölf Guttempler-Aktivitäten, von Gesprächsgruppen bis hin zu kulturellen Interessen wird ein breites Spektrum angeboten, worüber durchaus mal geschrieben werden dürfte.

Am Abend bin ich zu Gast bei einem weiteren früheren Juvente-Mitglied. Elke Richter war in den 90er Jahren im europäischen ACTIVE-Vorstand aktiv und arbeitet hier in Nürnberg bei der DPA – allerdings in einem guttemplerfernen Ressort und dazu in einer überregionalen Agentur, was zur Verbesserung der örtlichen Pressearbeit nicht hilft. Morgen geht die Fahrt weiter nach Forchheim.

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