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Früh um sieben piept Ronalds Wecker. Da bin ich schon anderthalb Stunden wach und arbeite am Bericht von gestern. Wegen einer Telekom-Störung war die Friedensfahrt-Website nicht erreichbar, doch heute ist beim ersten Test wieder alles in Ordnung. Angela zaubert ein Frühstück mit frischen Brötchen auf den Tisch, während ich Bilder und Texte hochlade und wegen unserer angeregten Gespräche kommen wir erst gegen neun Uhr los.

Friedensfahrer bei der Ankunft in Höchheim

Die Fahrt geht wieder am Europakanal weiter und heute sehen wir auf ihm sogar ein Schiff. Gegen Mittag erreichen wir Bamberg und haben erst ein Viertel unseres heutigen Weges geschafft, wovon das letzte zudem noch in die Berge geht. Also verkürzen wir die Strecke und die Zeit zwischen Bamberg und Hassfurt vergeht wie im Zuge. Von Hassfurt geht es nun in den Norden, womit wir das Maintal verlassen. Der Bahndamm einer stillgelegten Bahnstrecke dient heute als Radweg, weswegen wir ohne nennenswerte Steigungen die Fahrt bis Hofheim leicht bewältigen. Weit vor Himmelfahrt treffen wir in Hofheim ein und ich wundere mich, was an der Friedensfahrt-Planung falsch gelaufen sein könnte.

Doch es ist alles richtig, nur das Hofheim ist das falsche: Unterfranken statt Taunus ist der Beiname. Der Ort weist einige sehenswerte Gebäude auf und ist von Stadttoren umzingelt – hier könnte glatt der übernächste Guttempler-Kongress stattfinden. Nach Hofheim erreichen wir Eichelsdorf und von nun an geht es bergan. Auf 478 Metern Höhe erreichen wir die Schwedenschanze, wo auf einem uralten keltischen Versammlungsort in den 20er Jahren ein Aussichtsturm erbaut wurde, welcher vor einigen Jahren aufgestockt werden musste, damit die Besucher wieder über die Baumwipfel hinweg gucken können.

In den Bergen fahren Ronald und ich nach dem Gummibandprinzip. Ich fahre bis kurz vorm Zerreißen vor und Ronald schnellt nach. Bis er den Schwedenschanzen-Parkplatz erreicht, bin ich schon auf dem Turm, um die Aussicht und damit auch den heraufziehenden Regen zu sehen. Als wir uns auf den Rennweg machen, der über mehrere Bergkuppen bis in den Märchenwald führt, fängt es pünktlich an zu regnen, damit der nach der Schwedenschanze unbefestigte Radweg auch schön aufweicht.

Wir dokumentieren die Höhe von 512 Metern, die wir mit dem Fahrrad bei Nassach erreicht haben, und fahren noch eine gute Stunde oben auf den Bergen durch den Wald. Ronald ist mit seinem Sechs-Kilometer-Training zu Beginn der Friedensfahrt in Hamburg für diese Wegstrecke suboptimal vorbereitet, kämpft sich aber verbissen voran und verdient sich den Titel »Schleichender Held des Rennwegs«. Als es dann endlich aus dem Wald hinaus und den Berg hinab geht, können uns die verbliebenen Hügel nicht wirklich schrecken – nur dass auf keinem der Wegweiser unser Ziel Höchheim erwähnt wird, sorgt für Stirnrunzeln.

Erst gut drei Kilometer vor dem Ort wird dieser endlich angezeigt und so ist die Freude umso größer, dass wir bereits so nah sind. Für Ronald werden es die längsten drei Kilometer seines Lebens, zieht der schnurgerade Weg doch noch einmal über zwei Anhöhen, hinter denen Höchheim sich versteckt hält. Bei der Schussfahrt in den Ort hinein fliege ich fast aus der Kurve, doch ich will nur noch ankommen und habe keine Lust zu bremsen.

In Höchheim empfängt uns Andreas Holl von der einzigen thüringischen Gemeinschaft »Werratal«, die sich in Hildburghausen trifft und dem Doppel-Landesverband Bayern-Thüringen angehört. Frau und Tochter sind nach Erfurt ausgeflogen, so dass sturmfreie Bude angesagt wäre. Wir wollen aber nur noch unter die Dusche und ins Bett. Morgen geht die Fahrt weiter ins hessische Hünfeld.

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