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Heute Vormittag ging die Sitzung des Guttempler-Bundesausschusses in Schöneiche zu Ende und ich wechselte vom MV-Vertreter wieder zum Friedensfahrer. Mittagessen gab es schon um 12 Uhr und danach folgte der Glocken-Aufbruch der anderen Teilnehmer: Alles rennet, rettet, flüchtet. Damit ich das Ziel nicht aus den Augen verliere, übergab mir Hessens Landesvater Horst Wassum zur Sicherheit noch einen blau-weißen Schal mit Hofheim-Aufschrift. In Gelsenkirchen könnte ich damit sicher punkten, während ich ihn in Dortmund besser im Gepäck verborgen halte.

Ankunft der Friedensfahrt im Berliner Guttemplerhaus

 

Bis zum geplanten Aufbruch um 14 Uhr wäre die Zeit sicher noch lang geworden, wären die Mitfahrer nicht schon viel früher als verabredet eingetroffen. So brechen wir gemächlich auf und fahren ganz, ganz langsam auf Berlin zu, wo wir um 14.45 Uhr an der S-Bahnstation Spindlersfeld von weiteren Fahrern empfangen werden sollen. Zum Glück waren aber auch diese in Sorge um ihr rechtzeitiges Eintreffen viel früher zur Stelle als erwartet und wir können auch dort vorzeitig weiterfahren.

Maria Gärtner und ihr Team haben bereits mehrere alternative Routen für unterschiedliche Witterungsverhältnisse getestet und das Wetter erlaubt die längere Sonnentour, die mir auch einen weiteren Teil des Berliner Mauerweges gönnen wird. Das Navi bleibt ausgeschaltet, ich brauche nur der Gruppe zu folgen. Sie zu verlieren, würde schwerfallen, denn sie tragen alle knallorange T-Shirts mit Guttempler-Emblem. Während der Fahrt macht uns Maria mit den örtlichen Sehenswürdigkeiten und geschichtsträchtigen Stellen bekannt – als Österreicherin erklärt sie Berlinern Berlin, das hat seinen eigenen Reiz. Wir befinden uns im früheren Ostteil der Stadt (»Hauptstadt der DDR«), der auch heute noch interessante Gehemnisse für uns »Wessis« birgt.

Wir folgen der Johannisthaler Chaussee bis zum Dahme-Kanal, wo die letzten vier Mitfahrer zu uns stoßen. Insgesamt sind wir nun 20 Fahrer und verfehlen die Einstellung des Winsener Rekords knapp. Hätten die Berliner dies vorher gewusst, wären unterwegs sicher noch weitere Fahrer aus ihren Häusern gezogen worden … Dafür stellen sie mit Ricarda die bisher jüngste Fahrerin der Friedensfahrt – das ist doch auch etwas.

Der Mauer-Radweg präsentiert sich aalglaat geteert und wird darum von allem, was auf Rädern unterwegs ist, gern frequentiert. Wir teilen ihn uns mit Rollschuhfahrern, Rollstuhlfahrern sowie Eltern mit Kinderwagen. Zum Glück ist er breit genug, um all diese unterschiedlichen Fortbwegungsarten zu beherbergen.

Über die zu literarischem Ruhm gelangte Sonnenallee hinweg steuern wir unserem Ziel, dem Guttemplerhaus in der Wildenbruchstraße entgegen. Dort haben sich die uns erwartenden Guttempler – auch in orange – schon entlang der Straße aufgereiht und begrüßen uns mit jubelndem Applaus. Im Hof ist munteres Treiben, Fotoshooting, Fahrtenbucheintragung im Gange, bis uns Landesvorsitzender Karlheinz Hupke ins Haus bittet. Dort erwarten die Friedensfahrer und Gäste Speis und Trank zur Stärkung sowie zwei Ansprachen, eine von Karlheinz über die geschichtliche Entwicklung der Guttemplerarbeit in Berlin und Brandenburg sowie eine launige Festrede von Pater Vincent, in der er Suchthilfe, Friedensarbeit und Radsport gekonnt miteinander verknüpft.

Ich bedanke mich für den herzlichen Empfang wie auch bei den Mitfahrern für ihre Begleitung und vermute, dass dies meine erste Rede an die Berliner Guttempler in ihrem Haus ist. Später bei unserer Nachtquartiergeberin Bettina macht Christian eine Bemerkung über die »heitere Leichtigkeit«, mit der diese Veranstaltung sicher am treffendsten beschrieben werden kann. Nichts mehr zu spüren vom früher besungenen »Kampf, ernst und schwer« – und das tat gut. Danke an alle Mitwirkenden. Morgen geht es weiter nach Magdeburg.

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