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In Saarbrücken habe ich wegen des Ausfalls eines Etappenziels einen unverhofften Tag Pause, den ich zur Entspannung bei Hanne Thieser, einer früheren Guttempler-Jugendlichen verbringe. Als Trainerin für Aquafitness und Nordicwalking quirlt sie geschäftig von einer Veranstaltung zur nächsten umher, engagiert sich in zig Vereinen unter anderem für den Erhalt der Schweizer Notkirche und des Totobads, während meine Wäsche im Keller rotiert und ich meinem schlammverkrusteten Fahrrad wieder zu seiner Originalfarbe verhelfe.

Ankunft in Zweibrücken

Zwei Tage genieße ich das morgendliche Ausschlafen-Können und erledige noch einige Aufträge zur Aktualisierung von mir betreuter Webseiten, darunter die vom kommenden ACTIVE-Sommerlager wild'14 in Graubünden in der Schweiz, wo die Veranstalter eine aktualisierte Übersicht über die Anmeldungen benötigen. Nebenbei läuft eine verpasste neue Tatortfolge, die in Wilhelmshaven spielt.

Gegen Mittag breche ich dann zur Weiterfahrt nach Zweibrücken auf. Die Strecke habe ich über den rheinland-pfälzischen Radroutenplaner ermittelt und gleich ins Navi überspielt, so dass ich nur noch einer grünen Linie auf dem Bildschirmchen folgen muss. Die Feldmannstraße, die ich mich vorgestern hochgequält habe, darf ich nun wieder zur Saar hinab düsen, was verschärfte Aufmerksamkeit vor sich plötzlich öffnenden Autotüren oder unachtsamen Abbiegern erfordert, von denen ich ungern gestoppt werden möchte.

An der Saar passiere ich noch einmal die Graffiti-Wand und entdecke darin aus der Nähe einige weitere schöne Details, bevor es mählich bergan auf Fechingen zu geht. Es folgen einige Hügel, die zum Beginn einer Tour keine große Mühe machen. Die steigungsarme Option beim Routenplanen schätze ich sehr, denn damit verlasse ich auch solche Radwanderwege, die einem auf 1,3 Kilometern einen Höhenunterschied von 120 Metern versprechen.

Die Fahrt führt durchs Mandelbachtal, an einer Reihenhauskirche in Ormersheim vorbei, und durch Ortschaften, in denen Straßen »In den Hanfgärten« heißen – was sagen unsere Drogenbeauftragten wohl dazu?  Hinter Biesingen nähert sich drohend eine schwarze Regenwolke, die im Kontrast zu gelben Rapsfeldern noch dramatischer erscheint. Gut, dass mein Weg gerade rechts abbiegt und dann auch noch steil abwärts führt, bis er in Blickweiler wieder eben verläuft, und zwar auf einer ehemaligen Bahntrasse entlang, die erst hinter Blieskastel endet. Das nenne ich angenehmes Fahren im hügeligen Saarland. Blickweiler ist bekannt für seine Terra-Sigillata-Manufaktur aus der Römerzeit.

Weiter geht es an der Blies entlang um einen Berg herum in das Dörfchen Einöd, von wo aus der Radweg nach Zweibrücken für drei Kilometer unmittelbar neben der Autobahn langführt. So bekomme ich Radfahrer die Entfernung nach Zweibrücken über blaue Schilder mitgeteilt und auch die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz bleibt so nicht unbemerkt. Zweibrücken hat offenbar einen funktionierenden Flughafen, kann also mit BERlin mühelos mithalten …

In Zweibrücken gibt es keine Guttempler, dafür aber Juvente-Aktivisten, bei denen ich heute die Nacht verbringe. Bei ihnen könnte man auch gut mit dem Zug ankommen, denn hinter dem Haus verläuft schon der erste Bahnsteig des Hauptbahnhofs. Morgen geht es weiter nach Karlsruhe.

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