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Auf den Spuren der Guttempler-Geschichte geht die Fahrt heute vom Gründungsort Flensburg ins »Asmussen-Land« nach Nordfriesland, genauer nach Husum, der »Grauen Stadt am Meer« – noch genauer, nach Mildstedt. In diesem Vorort befindet sich Deutschlands erstes Guttempler-Museum, das aber noch genügend Platz für die Gemeinschaft bietet, die sich dort zweimal die Woche trifft.

Ankunft im Guttempler-Museum in Mildstedt

Auf dieser Tagestour von rund 60 km werden Christian und ich von Lutz Przybilski begleitet, der sich am Vortag spontan entschlossen hatte mitzufahren. Er lebt in Flensburg und ist Mitglied bei den Mildstedter Guttemplern. So können wir uns in beiden Städten auf seine Ortskenntnisse verlassen. Es herrscht 1a-Radfahr-Wetter mit – für schleswig-holsteinische Verhältnisse: Flaute – geringem Wind und so starten wir den Tag mit guter Laune an der Flensburger Förde. Auf dem Weg muss ich noch einen Kartenleser für die Kamera besorgen, da ich meinen auf der Herfahrt irgendwo liegen gelassen hatte. Leider öffnet das Geschäft erst um 10 Uhr und so legen wir noch eine Kaffeepause ein, bevor wir dann endlich Flensburg verlassen.

Auf der Strecke fallen mir die vielen Windräder auf, unter denen wir längs fahren. 200 Stück auf einmal können das Landschaftsbild schon beeinträchtigen, andererseits sehe ich sie immer noch lieber als stattdessen nur einen einzigen Atommeiler. Um uns nicht an der schnurgeraden Bundesstraße 200 zu langweilen, fahren wir einen leichten nördlichen Bogen und besuchen dabei die Familie Hansen. Die Eltern waren in den 60ern und die Töchter in den 90er Jahren bei der Guttempler-Jugend aktiv – zu der Zeit traf sich der Guttempler-Präventionsausschuss in der Nähe mit dem damaligen Landesvater Lorenz Kühn und ich fuhrt dort gelegentlich mit dem Fahrrad vorbei. Diesmal kam ich jedoch aus der anderen Richtung auf den Hof.

Obwohl nur auf einen Kaffee angekündigt, erhielten wir gleich ein kräftiges Mittagessen serviert, etliche Grüße an weitere frühere Guttempler-Jugendliche aufgetragen und einen kleinen Rundgang durch die frühere Scheune. Dort arbeitet Tochter Anne als Kommunikations-Designerin (»frauHdesign«), während Greta und Hans-Jörg unter dem Markennamen »Erdbeerblau« selbst gefertigte Seifen und anderes Buntes anbieten.

Die restlichen 25 km vergingen so wohl gestärkt wie im Flug und pünktlich trafen wir im Mildstedter Guttempler.Zentrum ein, wo wir mit Kaffeen, Kuchen und Schnittchen empfangen wurden. Auch Landesvorsitzender Hans-Jürgen Kain war wieder zur Stelle, der diese Woche auch noch ganz schön durch Schleswig-Holstein herumkommen wird. Von ihm erfuhren wir, dass dieses Jahr nicht nur die Guttempler in Deutschland ein Jubiläum feiern, sondern auch die Guttempler in Schleswig-Holstein, die sich vor 50 Jahren in der heutigen Form gründeten. Bis 1964 gab es in dem Bundesland drei historisch entstandene »Distrikte«, doch die föderale Gliederung der Bundesrepublik legte – nicht nur dort – den Schritt nahe, für Landesbehörden einen einzigen Ansprechpartner zu bilden.

Die Mildstedter Guttempler dürften mit ihrer Gemeinschaft wohl eine der wenigen im Land sein, die immerzu Besuch von anderen Guttemplern aus dem In- und Ausland empfangen dürfen – ist ihr Museum doch beliebtes Reiseziel für ganze Gemeinschaften, die sich von der Guttempler-Geschichte einen greifbaren Eindruck verschaffen möchten. Und Marlies Zöhrens bestätigt meine Vermutung, dass sie inzwischen auch gewieft »All inclusive«-Angebote mit Stadtführung durch Husum und anschließender Dampferfahrt bereit halten.

Warum Husum allerdings »graue« Stadt am Meer genannt wird, erfahren wir auch durch unseren Abendspaziergang nicht – präsentieren siich Altstadt und Hafenbereich doch ausgesprochen bunt. Das Theodor-Storm-Hotel wird nächtens sogar rosarot beleuchtet, was Hamburger Besucher gleich zu abwegigen Vermutungen über seine Kundschaft verleitet …

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